Aug 23

Seit Sonntag ist der „Freischütz“ für Fahrten mit Fahrgästen freigegeben.Endlich geschafft. Es war spannend bis zuletzt. Atemberaubend wie die Fahrt selbst. Die Techniker arbeiteten fast rund um die Uhr und der TÜV-SÜD prüfte jede Schraube, bis es am Freitag endlich soweit war: Der „Freischütz“ war für Fahrten mit Fahrgästen freigegeben. Am Samstag war dann große Generalprobe. Für Filmaufnahmen rollten die X-Cars mit Coasterfriends und den Freizeitpark-Testern durch die Kurven. Die Bahn und die Achterbahnfreunde bestanden den Härtetest. (Für so manchen Bayern-Park-Mitarbeiter allerdings, der sich auch für einen Ritt in den „Freischütz“ wagte, war es dann doch ein Looping zu viel. Da war nach der Fahrt erstmal eine längere Erholungsphase notwendig.) Am Sonntag nach der Pressekonferenz durften dann die ersten Parkbesucher nach und nach den „Freischütz“ testen. Und ab Montag, den 22.08. ist es endgültig soweit: Der „Freischütz“ geht in den Dauerbetrieb. Wer sich traut, kann sich also mit 80 Sachen aus dem Bahnhof katapultieren lassen und in den X-Cars durch die Loopings rasen. In den ersten Wochen wird der „Freischütz“ allerdings noch nicht die volle Auslastungskapazität erreichen. Es kann auch sein, dass der Fahrbetrieb für Schulungszwecke hin und wieder unterbrochen wird. Auch die Ein- und Ausstiegssituation wird im laufenden Betrieb optimiert, um in Zukunft möglichst vielen Parkbesuchern eine „Freischütz“-Fahrt zu ermöglichen. Dazu wird auch die Rückfahrt der X-Cars in den Bahnhof nach der letzten Runde noch beschleunigt, damit keine Zeit verloren geht und die nächsten Mutigen einsteigen können.  Es wird also beim Parkbesuch noch etwas Geduld notwendig sein, wenn man mit dem „Freischütz“ auf Fahrt geht. Die Wartezeit wird sich aber lohnen, denn den ersten Flug über die Schienen wird man so schnell nicht mehr vergessen. Wir wünschen Euch viel Spaß und starke Nerven. Weiterlesen »

Aug 08

Bayern-Park testet die Katapultachterbahn "Freischütz"

Es waren spannende Minuten im Bayern-Park. Die Parkleitung, Fotografen und Filmteams standen aufgeregt am Bahnhof des Freischütz und warteten auf den Abschuss der X-Cars. Zum ersten Mal sollte das Tandem für zwölf Personen in voller Geschwindigkeit durch den Parcours gejagt werden. Lange Tage und aufreibende Abende wurden auf diesen einen Moment hingearbeitet. Die Technik stimmte den LSM-Antrieb genau auf die Wägen ab. Die Bereifung der Wägen wurde austariert. Harte und weichere Reifen wurden getestet. Die Geschwindigkeit wurde nach und nach hochgefahren, damit es das Tandem über den Top-Hat schafft und durch die Bahn zurück in den Bahnhof rauschen kann. Und jetzt war es soweit: Die X-Cars sollten zum ersten Mal über den Top-Hat hinaus fahren und durch die komplette Bahn rasen. Die Dummies waren mit Wasser gefüllt und in ihren Sitzen festgeschnallt. Drei. Zwei. Eins. Los. Die X-Cars schießen aus dem Bahnhof, in die Steigung des Top-Hat, werden langsamer und rollen plötzlich wieder rückwärts in den Bahnhof. Fragende Blicke bei den Zuschauern, jeder hält entsetzt die Luft an. Was war passiert? Warum rollen die Wägen wieder zurück. Endlich winken die Techniker entspannt ab. Sie haben nur mit halber Kraft geschossen, jetzt geht es richtig los. Und tatsächlich: Neuer Schuss, das X-Car schwingt sich über den Top-Hat, saust hinab in den Looping, rein in die nächste Kurve und in die Überschläge bis in den Bahnhof. Jubel, Erleichterung und ein banger Blick auf die Dummies. Aber auch da ist alles in Ordnung. Alle sind wohlbehalten zurück. Es ist geschafft, ein weiterer Meilenstein ist gelegt. Jetzt heißt es, mit voller Kraft voraus in die letzte Arbeitsphase. Wir halten Euch weiter auf dem Laufenden. Weiterlesen »