Jul 26
Die X-Cars im Bayern-Park werden am Freischütz getestet

Freischütz im Bayern-Park vor dem Start

Momentan wird auf der Freischütz-Baustelle am Trafo gebastelt. Der Trafo wandelt den Strom aus der Starkstromleitung in brauchbare Spannung um. Das heißt 20.000 Volt werden in 400 Volt gewandelt. Für den Antrieb der X-Cars benötigt der Freischütz eine Leistung von 1.000 Kilo Voltampere. Das sind in Pferdestärke umgerechnet 1.360 PS. Aber noch fließt nicht die volle Leistung in den LSM-Antrieb. Die Wägen werden nur wenige Meter über den 40 Meter langen LSM-Antrieb bewegt. Am Montag wurden sie zum ersten Mal bis zum Anfang des Top-Hats gefahren. Allerdings nur mit einer Geschwindigkeit von wenigen Km/h. Bis zu den 80 Stundenkilometer, die die X-Cars auf dieser Strecke erreichen sollen, scheint noch ein weiter Weg zu liegen. Die Techniker aber wollen schon nächste Woche einen kompletten Durchschuss wagen. Das heißt, die X-Cars werden die Strecke einmal in voller Geschwindigkeit komplett durchfahren.  Die Dummies für diese Fahrt sind schon im Park angekommen und wenn diese bei der Fahrt wieder heil im Bahnhof ankommen, kann es nicht mehr solange dauern, bis es richtig losgeht. Wir werden Euch natürlich hier die ersten Bilder zeigen und berichten, ob beim „Durchschuss“ alles gut gegangen ist.

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Jul 18
Achterbahnwägen für den neuen Launch-coaster

X-Cars im Bayern-Park

In Riesenschritten geht es voran: Am Wochenende wurden die jeweils 2,6 t schweren X-Cars auf die Schienen des Freischütz gesetzt. Ein 50 Meter hoher Kran bewerkstelligte am Samstag, den 09.07. die komplexe Zusammenführung von X-Car und Bahn. Punkt 13:00 Uhr senkte sich der Hightech-Wagen millimeterweise auf den Schienenabschnitt des Abschussbahnhofs. Von dort wird das X-Car-Tandem in wenigen Wochen katapultartig in den 25 Meter hohen Top-Hat geschossen. Bis zu zwölf Personen passen in das Tandem, das in wenigen Sekunden auf 80 km/h beschleunigt. Atemberaubend, im wahrsten Sinne des Wortes, werden die ersten Sekunden dieser Fahrt sein. In den restlichen 40 Sekunden wird der Körper permanent positiven oder negativen G-Kräften ausgesetzt sein, die man in den speziellen Komfortsitzen des X-Cars besonders intensiv erleben wird.

Bis es aber soweit ist, steht dem Freischütz noch eine ausführliche technische Testphase bevor. Bis Ende der Woche (17.07.) werden die beiden X-Cars schrittweise über die ersten 40 Meter der Bahn gefahren. Für alle Techniker und Konstrukteure der Bahn eine spannende Angelegenheit. Auf diesen 40 Metern werden die X-Cars auf den LSM-Antrieb abgestimmt. Der Lineare Synchron Motor (LSM) liegt direkt unter den ersten 40 Metern der Bahn und beschleunigt das X-Car auf seine Endgeschwindigkeit. Dabei müssen die Sensoren des Wagens und die Statoren des Antriebs (Wicklung um den LSM-Antrieb) optimal kommunizieren. Absolute Präzisionsarbeit und eine Herausforderung für jeden Techniker. Also: noch heißt es Luft anhalten und Daumen drücken, bis einem bei der ersten Fahrt tatsächlich der Atem stockt.

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Jul 07

Bayern-Park Freischuetz Baublog X-Car

Es ist vollbracht: Am 18. Juni hat der Freischütz-Bautrupp die letzte Schiene eingesetzt und damit die zukünftige Fahrt über die Bahn der Superlative zu einer runden Sache gemacht. Die letzte Lücke füllte die Schienen-Nummer 02 im Abschnitt des LSM-Antriebs. Davor wurde die Kobra als letzte Figur vervollständigt.

Seit dem 20. Juni werden nun die Stützen nachgezogen und im Boden mit so genanntem C25/30-Beton vergossen, der mit einem Quellmittel versehen ist, sodass keine Risse im Material entstehen. Heute wurden Bodenvorrichtungen der Stützen im Bereich des LSM-Antriebs und der Heartroll mit diesem Material gefüllt.

Die beiden X-Cars sind ebenfalls bereits im Park eingetroffen. Sobald die Stützen im Boden fest verankert sind, sollen sie auf die Schienen aufgesetzt werden und die Testphase beginnt. Weiterlesen »